Freitag, 23. Juni 2017

Endlich eine gute Nachricht!

Wenn nächstens die Phlegräischen Felder ausbrechen, dann ist das gar nicht der Weltuntergang!
Gibt vielleicht nur einen 130m hohen Aschekegel. Na dann ist ja alles gut.

http://www.spektrum.de/news/keine-apokalypse-an-europas-supervulkan/1459019

Fwd: Schöne neue Zeugenwelt

"Ich will mit meinem Anwalt..."
"Zur Sache!"

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Von: "Udo Vetter" <>

Es war keine Sternstunde des demokratischen Rechtsstaats, welche die Große Koalition den Bürgern dieses Landes gestern im Deutschen Bundestag bescherte. Der Bundestag beschloss einen Abbau von Grund- und Verfahrensrechten sowie einen Ausbau staatlicher Überwachung – in enormen Dimensionen. 

Schon zur Art und Weise des Gesetzgebungsverfahrens lässt sich einiges sagen. Leider nichts Positives. Deutliche Worte finden sich zum Beispiel in diesem Kommentar der Süddeutschen Zeitung.

Aber das Gesetz ist jetzt in der Welt, die verabschiedeten Änderungen lassen sich hier nachlesen. Neben dem Staatstrojaner und der Online-Durchsuchung, die in den Medien zu Recht vorrangig thematisiert werden, enthält das Gesetz auch eine ganz andere gravierende Änderung: Zeugen sind künftig verpflichtet, Vorladungen der Polizei Folge zu leisten und zur Sache auszusagen.

Bisher war das völlig anders. Mit der Polizei musste niemand reden, auch wenn das landläufig vielleicht gar nicht so bekannt ist. Es gab keinerlei Verpflichtung, sich auf Gespräche mit Polizeibeamten einzulassen. Das galt völlig unabhängig davon, ob dem Zeugen darüber hinaus noch besondere Zeugnisverweigerungsrechte (zum Beispiel Verwandtschaft mit dem Beschuldigten) oder Aukunftsverweigerungsrechte (Gefahr der Selbstbelastung) zustehen. Wer nicht mit der Polizei reden wollte, musste dies nicht. Die Polizei hatte keinerlei Zwangsmittel, um nicht aussagebereite Zeugen zu Angaben zu zwingen.

Diese Zeiten sind nun vorbei, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Der Wortlaut der neuen Vorschrift lautet wie folgt:

Zeugen sind verpflichtet, auf Ladung von Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft zu erscheinen und auszusagen, wenn der Ladung ein Auftrag der Staatsanwaltschaft zugrunde liegt.

...

Wer sich künftig auch nur ansatzweise Sorgen macht, zu Recht oder zu Unrecht in eine Sache reingezogen zu werden, wird es nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes nicht leichter haben. Zeuge kann innerhalb von Sekunden jeder werden, und das völlig unverhofft. Umso wichtiger wird es dann sein, dass man die dürftigen Rechte zumindest ansatzweise kennt, die man im Umgang mit der Polizei künftig noch hat.

Aus aktuellem Anlaß

Fwd: Wisst ihr, was wir lange nicht mehr hatten?

Wenn jetzt jemand sagt "demokratisch legitimiert...", beiß ich in die Tischplatte. Die Kombination aus allen Ungeheuerlichkeiten, die in dem Zusammenhang zu lesen waren, läßt jeden DDR- Vergleich als Verharmlosung erscheinen.

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Von: "Fefes Blog" <>

Wisst ihr, was wir lange nicht mehr hatten?

So einen ordentlichen, zünftigen, amtlichen Verfassungsbruch!

Und auch ansonsten nähert sich Deutschland Trumpistan an. Das Sondervotum der Opposition zum NSAUA soll schlicht als geheim eingestuft werden, damit die Wähler nichts davon erfahren.

Fwd: Dossier - Das digitale Vergessen

Na, das paßt ja zu dem von gestern: Was nicht digital vorliegt, gibts nicht. Man muß kein Prophet sein... 

"Doch all diese digitalen Daten sind extrem vergänglich. Schon nach wenigen Jahren bis Jahrzehnten sind sie nicht mehr ohne weiteres lesbar. Wird unsere Ära als "Dunkles Zeitalter" ohne bleibende Zeugnisse in die Geschichte eingehen?"

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Von: "scinexx | Das Wissensmagazin" <>

Donnerstag, 22. Juni 2017

Fwd: Ein Gebet erschüttert die muslimische Welt

"Im Grunde geht es um Spiritualität, unabhängig von Anbetung eines bestimmten Gottes. Wobei der Grundkonsens, dass es einen gibt, schon gegeben ist. Aber selbst das darf angezweifelt werden. Zumindest in der Theorie..."

Das zieht sich durch wie ein roter Faden. Die spirituellen Freigeister (die ihrerseits keinerlei interreligiöse Probleme haben) zu verdammen, sind sich alle "Orthodoxen" einig, in allen Religionen.
(In spiritueller Hinsicht halte ich den Islam übrigens für sterbenslangweilig. Nicht einmal Rumi konnte mich seinerzeit, als ich für so'n Zeug noch begeisterungsfähig war, begeistern.)

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Von: Telepolis <>

Weil eine Frau die Hauptrolle spielt, gibt es gegen eine Berliner Moschee eine Fatwa, die potenziell zum Tode verurteilt. Ein Kommentar  

Boden

Das Thema gabs zu Logbuchzeiten hier schon mal: Was bleibt, nachdem man es mit "Energiepflanzen" zu tun hatte?
Gerade hab ich gesehen, wie ein feuchtes Getreidefeld abgeerntet wurde. Alles mit Stumpf und Stiel in den Häcksler und auf den Anhänger. Das Gegenteil von Gründünger und Dreifelderwirtschaft. Da wird dem Boden alles entzogen, irgendwann bleibt nur noch Sand, da hilft auch kein Kunstdünger mehr. So kam mir das zumindest vor. (Kann natürlich auch meine Paranoia sein, denn das hatte ich vor Jahren mal gehört: Jemand, der keine Beziehung zu der Gegend hier hat, pachtet einen Acker für sieben Jahre, saugt ihn aus, und das war's dann. Und pachtet dann den nächsten. Ich hoffe sehr, daß das nicht stimmt.)

Unlängst war ich bei einem Gespräch zugegen zwischen einer Expertin der Praxis und einem Agrarreferenten, und da fielen Sätze wie
  • Verglichen mit dem Bodenverlust ist der Klimawandel ein kleines Problem.
  • Das Wissen um Bodenpflege und verwandte Themen geht gerade verloren. Die Bücher, in denen das beschrieben ist, verschimmeln in irgendwelchen Museumsarchiven, und alles muß neu erforscht werden. Was man nicht digital hat, gibts eben nicht.
  • In der Forschung gibts wiederum ziemlich obskure Akteure.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Interessanter Gedanke

"Man sollte Bauern nicht für die Produktion, sondern für die Landpflege Geld geben. Wir schimpfen oft über die Landwirte, weil sie sich für Massentierhaltung entscheiden oder auf ihren Feldern plötzlich Eukalyptus anpflanzen, aber sie sehen einfach keine andere Möglichkeit, um an Geld zu kommen. Die Landschaft zu pflegen, das liegt doch auch im öffentlichen Interesse."

http://www.faz.net/-gum-8yzfw

Dienstag, 20. Juni 2017

Kunscht, Handwerk und mobiles Wohnen

Woooow! Hut ab! Das ist 'ne ganz andere Liga:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/house-box-gruender-eine-python-im-truck-kein-problem-fotostrecke-147694.html

Ihr Volltrottel!

Die Aktion ist also in Sachen Zielgruppe, Öffentlichkeitsarbeit und handfester Konsequenzen gründlich schiefgegangen. Zu blöd, dass sie noch nicht mal innerhalb der eigenen Szene verfängt: Auf Indymedia wird überwiegend hämisch kommentiert. „Als nächstes klaut ihr mir mein Fahrrad gegen Kapitalismus oder was?", schreibt einer. „Ihr Voll­trottel."

https://www.taz.de/Kommentar-Bahn-Brandanschlaege/!5418781/

Siehe auch:

Feiner, unerwarteter Twist

Es ist nicht immer leicht, ein Held zu sein:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/venedig-venedigs-erste-weibliche-gondoliere-ist-jetzt-ein-mann-1.3551327

Montag, 19. Juni 2017

Wie die Zeiten sich wandeln

Vor 25 Jahren: Nazihorden können unbehelligt schalten und walten, aber wehe, zwei Langhaarige fahren ohne Licht aufm Fahrrad, das ist gleich ein Fall für § 129a.

Heute so: wer den Gender- Schmarren nicht mitmacht, wird als angeblich Rechter gekreuzigt, aber ein bundesweit koordinierter Angriff auf Infrastruktur zieht gerade mal eine windelweiche Meldung nach sich (könnte, vermuten, vielleicht), die dann auch ganz schnell wieder von der Startseite verschwindet:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/deutsche-bahn-bundesweite-stoerungen-im-bahnverkehr-durch-brandanschlaege-a-1152855.html

Die "Maschine" wollen sie stoppen:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/215853

Sind wahrscheinlich die ersten, die maulen, wenn die "Maschine" ihnen wegen Technikausfalls keine Stütze überweisen kann.

Thüringen

Autsch! Weil wir's doch letztens mit der neuen Eisenbahn hatten... Köstlicher Text:

http://www.frankcebulla.info/2017/erfurt-weimar-jena

"In der oben erwähnten Befragung der Zeit äußert eine Dame ihre Bewunderung für Erfurt mit dem denkwürdigen Satz: „Von der Existenz Erfurts habe ich im Grunde erst erfahren, als mein Mann hier einen neuen Job fand." Womit das Problem gut umrissen ist."

Und auch Jena kommt GAR nicht gut weg :-)

„Überheblichkeit ist der sicherste Weg zum Scheitern." (William Butler Yeats)

Die gefährlichste Idee Europas

«Nichts ist gefährlicher als eine Idee, wenn man nur eine hat», schrieb der französische Philosoph Alain. Schon deshalb ist Austerität eine gefährliche Idee. Sie ist das einzige politische Projekt, das Europa hat.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/Die-gefaehrlichste-Idee-Europas/story/27729647

Kluge Sätze aus der Schweiz.

Sonntag, 18. Juni 2017

Österreich 1971

Ist das herrlich! Wunderschön:



Hat da wirklich die Feuerwehrkapelle den Bläsersatz rausgehauen? Hut ab.

Waldbrand in Portugal

Oh weh: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/portugal-waldbrand-opfer-fs

Noch mal die Musikvideos...

... die letztens in der Suppe nicht mehr richtig angezeigt wurden:







Übrigens verabschiede ich mich von soup.io. Bei aller Sympathie, jetzt doch.

Samstag, 17. Juni 2017

Lustige Spanier

Damit hat Herr N. gerade die Wiese beschallt:


(Das is'n Test von wegen Videoeinbettung.)

Kunscht im Oderbruch