Mittwoch, 22. März 2017

Live Disco Music Sound System on Linux without Schnickschnack.

Welche Eigenschaften soll ein Musikabspiel- Computer für Privatparties haben?

Natürlich gibt es DJ- Programme, die sind aber für Leute, die einfach nur eine Titelliste spielen wollen, zu aufwendig. Titelliste spielen heißt hier: live zusammenstellen. 

Das Lastenheft:
  • Musikdateien sollen direkt aus dem Dateimanager abgespielt werden können, ohne Umweg über irgendwelche Bibliotheken.
  • Mit Doppelklick bzw. ENTER soll eine Musikdatei zur Warteschlange des Players hinzugefügt werden.
  • "Analoge" Stille soll automatisch entfernt werden.
  • Die Titel sollen per Crossfade ineinander übergehen.
  • Es soll die Möglichkeit geben, mit Kopfhörer vorzuhören.

Der VLC Player kann diese Einstellung:


Leider kann er kein Crossfade (gibt prinzipbedingt kein Plugin dafür).

Dafür kann Audacious Stille entfernen und Crossfade, nur aber keine Einreihung in die Warteschlange.

Ein kleiner Workaround:

Unter der Voraussetzung, daß Audacious der Standardplayer ist...
...ändere (Root- Rechte erforderlich!) den Programmstarter unter /usr/share/applications/ so, daß dem Programm die Option -e mitgegeben wird:


-e wie enqueue... jetzt wird alles in die Warteschlange geschoben.

Nun im Audacious unter Dienste -> Einstellungen -> Plugins -> Effekte: "Stille entfernen" und "Crossfade".

Voila, fertig.

Dank PulseAudio Lautstärkeregler läßt sich Audaciuos auf die USB- Soundkarte legen, und ein anderer Player (hier VLC) auf die interne Soundkarte (Kopfhörer):


Das heißt nun: Doppelklick / ENTER schiebt eine gecrossfadete Warteschlange auf die Lautsprecher, und Rechtsklick -> anderer Player schiebt was auf die Kopfhörer. Beides voneinander unabhängig. Direkt aus dem Dateimanager. Ohne Bibliothekenstreß.

Montag, 20. März 2017

Frühling! Rock'n'Roll! Prog.

Frühlingsanfang!
R.I.P. Chuck Berry.

Zeit, die nervigen Themen der letzten Wochen unter den Tisch fallen zu lassen.


(https://www.youtube.com/watch?v=Rt6uWZpIiMY&index=10&list=PLA911C12EC45DCF4A)

Der Prog war progressiv, als er noch Underground war. Das läßt sich übertragen auf... denkt euch selbst was dabei... vielleicht ist das die Antwort auf... na ja, ihr wißt schon.

Freitag, 17. März 2017

Fwd: Liebe Leser, wollt ihr mal Feminismus sehen? Das hier ...

Sehr schön! Herzlichen Glückwunsch! *freu*



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Von: "Fefes Blog" <>


Liebe Leser, wollt ihr mal Feminismus sehen? Das hier ist für mich Feminismus. Das ist einfach mal das Bild des Jahres, wenn ihr mich fragt. Großartig. Herzlichen Glückwunsch von mir an das Team.

Yeah, Dunkle Materie!

Nein! Doch! Oh!

"Das überraschende Ergebnis: Die Galaxien im jungen Universum rotierten anders als die heutigen. "Erstaunlicherweise sind die Rotationsgeschwindigkeiten bei ihnen nicht konstant, sondern nehmen mit zunehmendem Abstand zu Zentrum ab", berichtet Genzel. Dadurch drehen sich bei diesen frühen Galaxien die Außenbereiche viel langsamer als das Zentrum, während heutige Spiralgalaxien außen und innen nahezu gleich schnell rotieren.

Fehlende Dunkle Materie
Doch was ist die Ursache dafür? Nach Ansicht der Astronomen muss die Dunkle Materie dahinterstecken - oder vielmehr ihr Fehlen. Offenbar wurden die Galaxien im frühen Universum weniger von der Dunklen Materie dominiert als die heutigen."

Die Dunkle Materie wurde erfunden, um die Rotationen erklären zu können. Und jetzt kommen neue Beobachtungen rein und jetzt muß an die Erfindung noch eine Zusatzerfindung angeflanscht werden. 
Aber man hält an der Grundidee fest.
So war das beim geozentrischen Weltbild auch. Man konnte die Planetenbewegungen erklären, aber nur mit einem grotesk verkomplizierten Modell.

Hä? Ah! Bullshit artist.

"Es gibt einen einfachen Grundsatz: Man benötigt immer weniger Intelligenz, um eine These aufzustellen, als man braucht, um sie zu widerlegen. Der first mover ist also klar im Vorteil. Sagen Sie etwas Tiefsinniges wie: "Symmetrie ist die Ästhetik der Doofen" und lehnen Sie sich behaglich zurück, während Ihr Gegenüber sich mit der Gegenargumentation abplagt."

http://www.spiegel.de/karriere/in-fuenf-minuten-zum-vorzeige-intellektuellen-ihrer-firma-a-1138193.html

Warum Margaret Thatcher absofuckinglutely falsch lag

Mal was anderes - Schönes:

http://www.faz.net/-gqz-8v86q

Was drauf steht, ist drin: Aus einer Zusammenarbeit zwischen einem Biologen und einem Illustrator ist das Buch „Symbiose" entstanden. Es erzählt von Bakterien und Korallen und davon, was sie mit den Menschen teilen.

Donnerstag, 16. März 2017

Fwd: Das Zeit-Magazin erklärt endlich mal, was Antideutsche ...

Au die Schmerzen. Kenntnisreicher Artikel, sorgfältig recherchiert. Ich habe viele Jahre mit Feministen und Antideutschen zu tun gehabt. An denen kam man nicht vorbei Anfang der 90er Jahre. Das scheint noch schlimmer geworden zu sein seitdem. Und die waren damals schon völlig überspannt. Haben mich Nerven ohne Ende gekostet.

Au Backe, was machen wir nur? Wenn doch nur sowas wie Sozialdemokratie noch irgendwo existieren würde!

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Von: "Fefes Blog" <>

Fwd: Tod den Schmarotzern!

Boah, übel. Das Gesetz wurde übrigens in England erfunden zur Zeit der Industriellen Revolution.
Da wird dann doch mal wieder klar, daß die Befürchtete Feministische Meinungsdiktatur ein Luxusproblem ist.

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Von: Telepolis <>

Die Arbeitsgesellschaft vergeht, und kurz bevor das wirklich jedem aufgefallen ist, holt sie noch einmal zu einem großen Schlag aus. Ein Kommentar

Den Ring der Macht darf nur jemand nehmen, der keine Absichten hat.

Nicht gesuchmaschint, sondern von selbst in die Feeds gehopst:

http://www.danisch.de/blog/2017/03/15/krieg-nach-der-ebola-strategie/

Da taucht auch Susanne Baer auf.


Außerdem: eine Freundin hatte mal einen Zettel über dem Schreibtisch mit dem Satz:
"Weinen ist leichter als Denken."

Abwandlung: Verbieten, Draufkloppen, Niederbrüllen... ist leichter als Diskutieren.
Daß die selbstgemachte Diktatur die Diktatur der Guten ist, haben bisher alle Diktatoren geglaubt.

http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/afd-an-deutschen-unis-pro-kontra-zum-umgang-a-1135379.html

Hey, ich mag die AUCH nicht! Aber IMMER NUR den großen Knüppel nehmen... wohin soll das führen? Träumt da jemand von diktatorischen Möglichkeiten? Zieht euch mal den Herrn der Ringe rein: Den Ring der Macht darf nur jemand nehmen, der keine Absichten hat.

Mittwoch, 15. März 2017

Der Kampf um die Meinungsfreiheit hat begonnen

Da kloppt einer richtig drauf:

"Die angekündigten Gesetze wären in mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig,
sie sind überflüssig und dienen lediglich dem Zweck, der Politik die
Herrschaft über den entgleitenden zivilgesellschaftlichen und politischen
Diskurs zurück zu verleihen."

http://www.theeuropean.de/joachim-nikolaus-steinhoefel/11962-heiko-maas-und-die-fake-news

"Unter dem Vorwurf der „staatsfeindlichen Hetze" wurden viele
Oppositionelle der DDR verhaftet. Die Formulierungen des Paragraphen waren
so unbestimmt, dass fast jede kritische Äußerung strafrechtlich verfolgt
werden konnte. Noch schlimmer ist, dass der Gesetzentwurf aus dem Hause
Maas auch so lauten könnte:

„Wer vorsätzlich eine unwahre oder gröblich entstellte Behauptung
tatsächlicher Art aufstellt oder verbreitet, die geeignet ist, das Wohl
der Bundesrepublik oder eines Landes oder das Ansehen der Bundesregierung
oder einer Landesregierung oder der hinter diesen Regierungen stehenden
Parteien oder Verbänden schwer zu schädigen, wird…bestraft."

Dieses Gesetz stammt aus der Nazizeit, vom 20. Dezember 1934, bekannt
unter dem Begriff Heimtückegesetz. Es schränkte das Recht auf freie
Meinungsäußerung ein und kriminalisierte alle kritischen Äußerungen, die
angeblich das Wohl des Reiches, das Ansehen der Reichsregierung oder der
NSDAP schwer schädigten."

Daß das Bundesverfassungsgericht dem Irrsinn Einhalt gebietet, ist nicht
garantiert. Suchmaschint mal den Namen Susanne Baer.

UPDATE: Ja super. Was wir können, können andere auch!

Fwd: Juristen halten Maas' Gesetz gegen "Fake News und Hate Speech" für verfassungs- und europarechtswidrig

Auf die Originalmeldung hatte ich gar nicht erst verlinkt, weil ich davon ausgehe, daß das sowieso in der Luft zerissen wird.
So eine Irrlichterei. Unglaublich.

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Von: Telepolis <>

Grüner Künast geht der Entwurf nicht weit genug

Zugabe!

https://www.nzz.ch/feuilleton/aktuell/nassim-nicholas-taleb-die-wohlwissenden-ld.128349

Dienstag, 14. März 2017

P.P.S.

Nee, das eigentliche Problem ist (Autsch! autobiographisch):



P.S.

Noch eine Anmerkung zur Anmerkung gestern:

Wer es in praktisch- pragmatischer Hinsicht leichter hat, hat natürlich immer noch (oder erst recht) die ethische Verpflichtung.
Die läßt sich aber schwerlich als gesamtgesellschaftlicher Imperativ einklagen. Die Hintergrundfolie zu dem Punkt heißt nämlich Familiengründung. Alle hochtrabenden Theorien der jüngeren Vergangenheit hatten lediglich den Zweck, das zu vernebeln.

Außerdem komme ich immer mehr zu der Ansicht, daß das eigentliche Problem das Stadtleben ist. Aufm Lande kann man sich so viel Rigorismus und Kompromißlosigkeit gar nicht leisten. Da muß man irgendwie miteinander auskommen.



Montag, 13. März 2017

Zitat des Tages

Von: "Fefes Blog" <>

"... Das ist eine Sache, die ich nie verstehe. Bei Männern nicht, aber noch weniger bei Frauen (wo es meiner persönlichen Erfahrung nach häufiger zu beobachten ist). Was soll immer dieser Neid, diese Missgunst? Gönnt anderen doch ihren Erfolg. Das schadet doch euch nichts! Niemandem bricht irgendwas ab, wenn ihr euch mal mitfreut, wenn jemand anderes Erfolg hat. Ihr seid nicht einer Meinung mit jemandem? Na dann halt nicht. Gut so. Selber denken ist gut. ...

Echt jetzt. Macht selber was. Seid damit erfolgreich. Seid damit so erfolgreich, dass der/die andere auf euch neidisch wird.

Das fühlt sich auch noch viel besser an als auf Twitter oder Facebook oder in irgendwelchen Blogs euren Hass rauszukippen..."

Hmmm... ich höre in meinem geistigen Ohr den Einwand: Klar doch, Männer können Konkurrenzsituationen ja auch schön sportlich nehmen! Das Rennen verloren? Dann eben neu an den Start... Kackscheiße! So läuft das nicht! Und dann vielleicht noch das Wort "Stutenbissigkeit" bringen? Die absolute Höhe! HAAAASSSS!!!

Na ja, was soll man dazu sagen? Falsche Beschwerdeadresse! Dafür ist Gott zuständig oder die Evolution. Sorry.

nicht Erkenntnisgewinn, sondern Haltung

"Man kann auch intellektuell verfetten, wie sich zeigt. Die Humor- und Kritikunfähigkeit wächst wie ein Bauchansatz. Wer es sich zu lange bequem gemacht hat, bekommt schon bei den kleinsten Provokationen einen Herzkasper. Das ist wie bei Damen im fortgerückten Alter, denen vor Schreck die Teetasse aus der Hand fällt, wenn jemand in ihrer Gegenwart ein unanständiges Wort benutzt."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/debattenkultur-seid-ihr-linke-oder-maeuse-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1138485.html

P.S.: Hintergrund zum besseren Verständnis, warum ich immer wieder darauf rumreite:
...mit einigen Leuten unterhalten, die mir übereinstimmend berichtet haben, dass sie von Leuten aus dem rechten Spektrum angeschrieben/angesprochen wurden, und die daher einen direkten Vergleich haben zwischen dem Gebaren auf der Linken und der Rechten, und deren Erfahrung war, dass die Rechten einen umarmen und einem Abweichungen von der Parteilinie nicht übelnehmen sondern eher eine "das wirst du schon auch noch verstehen eines Tages"-Strategie fahren. Auf der Linken hingegen werden Ausgrenzungsgründe geradezu von einer Strichliste durchgegangen, und gerade weiße Männer fühlen sich halt abgestoßen, wenn man ihnen am Eingang sagt, dass hier nur Veganer aus unterdrückten Minderheiten willkommen sind und die anderen sollen halt mal ihre Erbschuld akzeptieren und ihre Privilegen prüfen.
In meiner persönlichen Erfahrung stimmt das nur partiell überein. Ich habe auch diverse unflätige Beschimpfmails vom rechten Spektrum gekriegt, aber während es der Linken bei ihren Vorwürfen darum zu gehen scheint, dem Gegenüber (also mir) möglichst verletzende Dinge zu sagen, geht es bei den Rechten eher darum, dass die mir mal ins Gesicht sagen wollen, für wie überlegen sie sich und ihre Ideologie halten. Ansonsten kann ich aber bestätigen, dass die Rechten viel inklusiver auf ihre Neuzugänge zugehen. Das ist eine Beobachtung, die ich einigermaßen bestürzend finde, weil Inklusion und Toleranz doch eigentlich traditionell ein Konzept der Linken sind. https://blog.fefe.de/?ts=a69b7946
Kann ich leider bestätigen. Ganz fatal ist das! Das macht alles Positive der letzten Jahrzehnte kaputt.

Horst Ehmke +

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/horst-ehmke-ist-tot-a-1138456.html

Samstag, 11. März 2017

Das Paradox

"Das Paradox an diesem Wissen besteht heute darin, dass diejenigen, die am lautesten ihre Mitschuld eingestehen am meisten davon in der öffentlichen Anerkennung profitieren. Diese paradoxe Wirkung ist nur möglich, weil die Verbindung von schuldhaftem Tun und persönlicher Konsequenz aufgelöst scheint.
Die einfache Frage "Was soll ich denn tun?" weiß niemand mehr zu beantworten. An diesem Punkt der Ungewissheit könnte nun ein Nachdenken einsetzen, das über die Auflösung der Verantwortung Rechenschaft ablegen will. Statt diesen Schritt zu einer Systemkritik des Kapitalismus zu gehen, greifen die Eliten zum Paradox einer postmodernen Moral. Man fordert allgemeine Werte, beklagt dann die Not, sie im eigenen Leben nicht befolgen zu können, und verlangt für diese Ehrlichkeit moralische Anerkennung...
Der liberale Populismus hat es geschafft, jede Kritik an sich und den Renditeinteressen hinter der Fassade des vernünftigen und moralischen Sprechens zu verstecken. Damit hat er sich in eine Position gebracht, von der aus er jede Kritik als unmoralisch diffamieren kann...
So taugt der Rechtspopulismus zum Schreckgespenst, um jede unliebsame Kritik an den bestehenden Verhältnissen abzuwehren. Doch die offene Gesellschaft macht es sich zu leicht, wenn sie die falschen Antworten des alten Populismus als Vorwand nimmt, um die richtigen Fragen nach den Fehlern der Globalisierung zu ignorieren. Solange die liberalen Kräfte weiterhin mit dem Kapital kollaborieren, so lange führen die Angriffe des alten Populismus zu der tragischen Situation unserer Zeit. Die liberale Mitte ruft immer lauter: "Wir sind doch die Guten!", während sich die Wut gegen diese Doppelmoral immer mehr steigert. Und wie in jeder Tragödie haben beide Seiten recht und unrecht zugleich. Auf der Seite der Rechtspopulisten besteht das Paradox in der richtigen Behauptung, dass liberale Werte und soziale Ungleichheit zu zwei Seiten derselben Medaille geworden sind, und zugleich sind ihre Lösungen, die im Rassistischen oder Nationalistischen liegen, absolut falsch...
Man sagt "Modernisierung der Gesellschaft" und kann dann Streikrechte beschneiden, Gemeinschaftseigentum privatisieren und die Erbschaftsteuer immer reichenfreundlicher gestalten. Man sagt "europäische Solidarität" und kann die letzten Schritte der neoliberalen Schockstrategie gegen die griechische Gesellschaft vollziehen. Man zeigt sich als guter Mensch und lässt andere dafür leiden oder die Drecksarbeit machen. Dass man dafür als Elite kritisiert wird, könnte ein erster Schritt zu einer Gesellschaft sein, in der auch die Anteilslosen ihre Stimme erheben."